Re: Hund auf dem Mare a mare Nord


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Abgeschickt von Norbert am 28 Dezember, 2006 um 17:45:01

Antwort auf: Hund auf dem Mare a mare Nord von Simone am 26 Dezember, 2006 um 17:50:59:

: Hallo, ich bin am Überlegen den Mare a mare Nord zu laufen. Kann man da einen Hund mitnehmen? Besonders mit den Übernachtungen könnte es schwierig werden, oder?
: Der Hund ist natürlich fit (fitter als ich selbst) und "wandererfahren".

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Hallo Simone,
es wird sehr schwierig: In den Gites sind Hunde nicht erwünscht, selbst wenn einige der Gite-Inhaber da verständnisvoll wären - viele der Wanderer sind es nicht, sie dulden keinen Hund im Schlafraum. Ich habe also noch nie erlebt, dass in irgend einer Gite ein Hund "mit übernachten" durfte.
Wohin also mit der Hund übernacht?
Falls der Hund das mitmacht, könnte er draußen übernachten - unser Hund will aber bei uns sein und denkt gar nicht daran, alleine draußen oder im "Vorgarten" (die Gite-Betreiber wären da recht tolerant) zu nächtigen.
Auf den (wenigen) Zeltplätzen sieht es anders aus, hier ist man durchwegs "hundefreundlich".
Leider sind aber da nur wenige solche Plätze am Weg und das Zelt musst Du dann auch noch tragen.

Die andere Frage, ob die Wege den Hund überfordern, muss auch überlegt werden: Das kommt sehr auf den Hund an, und auf die Jahreszeit.
Hunde sind meist sehr langen Dauermärschen nicht gewachsen, wer also vorhat z. B. auch mal zwei Tagesetappen an einem Tag zu machen, der merkt, wie schnell auch scheinbar gut trainierte Hunde dann schlapp machen.
Wir haben oft schon erlebt, dass sich ein oder mehrere Hunde uns bei einer Wanderung angeschlossen haben (nein, wir haben sie nie gelockt oder gar gefüttert, die haben irgendwo rum gelungert, sich sehr über uns gefreut und dann beschlossen, da bei uns mit zu wandern) und dann aber nach ein paar Stunden von unserem Tempo und der Hitze so fix und fertig waren, dass sie kaum noch weiter konnten.
Stellen, die für Hunde zu schwierig wären, gibt es am MaM Nord nicht, mal abgesehen von wenigenHängebrücken, die manche Hunde fürchten.
Weil der Weg oft über 800 Meter verläuft, ist die Hitze (mal abgesehen von Juli und August) nicht so hundefeindlich, und Wasser gibt es auch relativ häufig.

Wichtig ist auch, dass der Hund nicht jagt und "mit anderen Tieren (Hunden, Katzen, Schweinen, Ziegen, Schafe, Schildkröten...) gut auskommt".
Unser Hund - der Katzen gewöhnt ist - musste sich immer wieder mit anderen, "neuen" Tierarten arangieren: Wildschweine, die in jagten, oder Kühe, die ihm (nicht uns!)den Weg versperrten.
Aber letztlich hat es immer gut geklappt - bis aufs Übernachten, das bei uns dazu geführt hat, dass wir das meiste ohne unseren Hund gewandert sind.
Ach ja: Nur bei Corsica Ferries ist man wirklich hundefreundlich, nur mit denen ist der Hundetransport wirklich problemlos.


Norbert




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